Münchner EK

Luchse gewinnen das Spitzenspiel in Ottobrunn mit 6:1 und übernehmen nach Minuspunkten die Tabellenspitze

Luchse gewinnen das Spitzenspiel in Ottobrunn mit 6:1 und übernehmen nach Minuspunkten die Tabellenspitze

 

Es war das erwartete Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer aus Ottobrunn und dem Zweitplatzierten aus München . Durch die Niederlage der Igel gegen Bruckberg bot sich den Luchsen doch noch die Möglichkeit die Führung der BZL zu erkämpfen.

Bei Minus 17 Grad froren zwar so manche Trinkfalschen ein, aber über das gesamte Spiel konnten sich zumindest die Münchner Fans an der Spielweise der Luchse erwärmen.

Zu Beginn zeigte sich noch die große Anspannung bei beiden Teams und jeder versuchte die Rolle des „Platzhirschen“ zu übernehmen. Die beiden Unparteiischen hier speziell Ulpi Sicorschi  zeigten jedoch den Spielern sofort auf, dass dieses Spiel nur sportlich gewonnen werden konnte, und verteilten im ersten Drittel insgesamt 7 x  2 Minuten Strafen.

Die Luchse konnten die nummerische Überlegenheit einmal nutzen. Es war Flori Wimberger, der einen Schuss von Martin Krenn unhaltbar zum 0:1 abfälschte.

Auf der anderen Seite agierte Ottobrunn oft zu überhastet und wenn dann doch mal ein Puck zum Gehäuse der Luchse durchdrang, war dieser eine sichere Beute von Roland Fischer.  Auch eine 5:3 Überzahlsituation der Hausherren meisterte die Münchner Defensive bravourös

Mit diesem knappen Vorsprung gingen beide Teams in die Kabinen, wo sich die Mannen um Peter Hetzenecker nochmals darauf einschworen, sich mehr auf das Spiel, als auf die Schiedsrichter zu konzentrieren.

Was die Luchse dann im zweiten Drittel zeigten war mehr als sehenswert. Mit schnellen flüssigen Spielzügen tauchten die Münchner Stürmer immer wieder vor dem Gehäuse von Manuel Gillmeyer auf. Der Ottobrunner Goalie konnte sich zwar hierbei mehrmals auszeichnen, aber zu oft stand ein Gästestürmer ohne Gegenspieler vor seinem Gehäuse. Die Luchse zeigten in diesem Drittel das beste Eishockey der Saison und gleichzeitig den Hausherren deutlich ihre Grenzen an diesem Abend auf.  

Fiel das 2:0 aus Münchner Sicht noch durch einen schönen Überzahltreffer von Christian Falat, der von der blauen Linie abzog und die Scheibe flach ins Gehäuse hämmerte,  entstanden die Treffer 3 und 4 jeweils bei gleicher Spieleranzahl, auch wenn es den Anschein hatte, als wenn immer ein Münchner mehr auf dem Eis wäre.  Martin Krenn und Hans Kogler waren hier jeweils die Torschützen.   Auch der Anschlusstreffer  kurz vor Drittelende zum 1:4 durch Thomas Huber brachte die Luchse nicht aus dem Konzept.

Kaum aus der Kabine traf erneut Christian Falat zum 5:1 . Erstaunlicherweise „wachten“ die Hausherren  kurzfristig nochmals auf und konnten sich die nächsten Minuten im Drittel der Gäste festsetzen.  Offensichtlich hatte Michael Schneidawind die Devise ausgegeben aus alle Lagen zu schießen, was aber ebenfalls nicht den gewünschten Erfolg brachte. Zu sicher stand an diesem Abend die Münchner Defensive um Roland Fischer. Das 6:1 durch Matthias Hausch in der 50. ten Spielminute war dann die endgültige Entscheidung.

Unterm Strich ein sicher verdienter Sieg für die Münchner, welche die ganze Zeit über die Partie fest im Griff hatten.  Positiv sollte auch erwähnt werden, dass bis auf wenige Ausnahmen die Spieler aus Ottobrunn ein faires Spiel zeigten. Dass es aber auch Ausrutscher bezüglich dieser Einstellung gibt, musste Florian Wimberger schmerzlich erfahren, dem bei einer unfairen Aktion beide Vorderzähne buchstäblich zu Bruch gingen.  Auf diesem Weg gute Besserung an Flori .

Die Luchse übernehmen durch diesen Sieg die Tabellenführung nach Minuspunkten, können sich aber keinesfalls zurücklehnen.

Es warten noch die  „Ottobrunnbezwinger“ Bruckberg,  die „kleinen“ Wanderers aus Germering (wo man sich im Hinspiel schon sehr schwer getan hat), die U 24 aus Erding (welche immer für eine Überraschung gut ist) und die 1B aus Passau in den kommenden Spielen.

Sollte man die Einstellung und Leistung aus dem Ottobrunnspiel jedoch mitnehmen, stehen die Chancen gut, dass man ausgerechnet im Jubiläumsjahr des Münchner Eishockey Klubs zum ersten Mal eine Meisterschaft gewinnt.

Strafzeiten:  Ottobrunn 20 + 10 ; München 24 + 10

 

Servus Jaro - Luchse gewinnen in Passau mit 6 : 1 und halten Anschluss an die Tabellenspitze

Servus Jaro

Luchse gewinnen in Passau mit 6 : 1 und halten Anschluss an die Tabellenspitze

Wehmut schwang auf der Fahrt nach Passau mit.  Sollte es doch das letzte Spiel von Jaroslav Straka werden, der nach 7 Jahren zurück in die Heimat geht. Jaro gehörte in dieser Zeit nicht nur immer zu den Topscorern des Teams, sondern wurde auch von allen geschätzt mit vielen Spielern und vor allem Offiziellen hat sich eine enge Freundschaft entwickelt.

Wir möchten auch auf diesem Weg, Dir Jaro nochmal für alles „Danke Schön“ sagen und Dir und Deiner Familie alles Gute für die Zukunft wünschen.

 Zum Spiel gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Bereits ab dem ersten Bully war spürbar, dass die Hausherren die Überlegenheit der Luchse anerkannten. Passau bemühte sich zwar zwischendurch immer wieder dagegenzuhalten, aber man hatte immer das Gefühl, die Luchse könnten bei Bedarf nochmal ein oder zwei Schippen drauflegen. Das hing wohl auch damit zusammen, dass die Hausherren bei den wenigen Chancen (man hatte im Spiel 6 Alleingänge auf das Münchner Gehäuse) immer an den beiden Schlussmännern Dejan Velkoski und Roland Fischer scheiterten.

Das Spiel der Luchse wirkte ab und zu etwas unkoordiniert, was wohl durch den Umstand begründet ist, dass Peter Hetzenecker und Jochen Karl im Vorfeld der Partie beschlossen hatten, möglichst viele Spieler einzusetzen und man deshalb mit fast 4 kompletten Reihen angereist war.

Die Torschützen auf Münchner Seite

7:19       Jaro Straka           (Martin Krenn)

14:07     Andy Steer           (Patrick Oberdörfer, Martin Krenn)

29:22     Andy Steer           (Jaro Straka, Martin Krenn)

29:46     Harald Nuss         (Manfred Schreiber, Daniel Soriano)

49:10     Andy Steer           (Jaro Straka, Martin Krenn)

59:19     Christian Scherz  (Franz Liska)

 

Bis zum zweiten Drittel war es ein sehr faires Spiel. Beide Teams  hatten bis dahin jeweils nur 6 Strafminuten.

Warum das Ganze dann im letzten Drittel auf Seiten der Gastgeber ausartete, wird wohl deren Geheimnis bleiben.  Nach oft dummen Fouls wurde immer wieder die Diskussion mit den beiden Schiedsrichtern „gesucht“. Man ließ den beiden Unparteiischen, die das Spiel  ohne große Fehler leiteten, gar keine andere Wahl als die Schraube anzuziehen. Das Ganze gipfelte dann in der 55. ten Spielminute in einer 10 minütigen Strafe gegen den Torhüter der Passauer Michael Henghuber. Dieser quittierte diese Strafe mit einer höchst unsportlichen Geste die wohl zu einer Matchstrafe geführt hätte, wenn die Schiedsrichter genau hingesehen hätten. Auch von Seiten der Passauer Bank wurde nun immer wieder das Spiel emotional kommentiert.

Die Luchse wollten eigentlich dieses Theater so schnell als möglich beenden, um auf der Heimfahrt mit Jaro den Abschied zu feiern. Das Spiel war ja bei einem Stand von 5 : 1 bei 5 verbleibenden Minuten doch eigentlich entschieden. Diese Einschätzung teilte man dann auch der Passauer Bank mit, doch anstatt sich auf diese Tatsachen zu besinnen, setzte der Passauer Trainer dieser Posse noch die Krone auf, indem er beim Stand von 1:6   5 Sekunden vor Schluss meinte, eine Auszeit nehmen zu müssen. 

Die Münchner Antwort auf so ein Verhalten brachte dann die Passauer Volksseele ganz aus der letzten Ruhe J Stellte man doch nach der Auszeit fest, dass die Luchse, sehr zu Belustigung der Münchner Fans, den Torhüter vom Eis genommen hatten.

 Die Konsequenz für Passau aus diesem Theater :

Im letzten Drittel sammelte man 53 Strafminuten und verlor einen Spieler durch eine 5 +  SPD wegen Stockstich

Ob sich das gelohnt hat  ?

 

Die Luchse halten durch diesen Sieg den Anschluss an die Spitze und liegen jetzt mit einem Punkt Rückstand auf Platz 2 der Tabelle hinter dem ERSC Ottobrunn, der sowohl das Nachholspiel gegen Dachau, wie auch das Spiel gegen Pfaffenhofen für sich entscheiden konnte.

 

Der MEK wünscht allen Spielern und Fans ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Das nächste Spiel findet am Freitag den 06.01.2012 im heimischen Olympia-Eisstadion gegen Pfaffenhofen statt.

 

Luchse schlagen die Igel aus Ottobrunn verdient mit 7:4

 

Es war Derbytime angesagt im heimischen Luchsbau.

War mit dem ERSC Ottobrunn nicht nur ein Nachbar zu Gast, sondern auch einer der Titelfavoriten der Bezirksliga Ost. Ist doch der Aufstieg das klare Ziel der Igel und die bisherigen Ergebnisse unterstrichen auch diese Ambitionen.

Die Luchse wussten, dass man eine spielstarke Mannschaft zu Gast hatte, welcher man keinen Zentimeter Luft auf dem Eis lassen durfte und begannen auch dementsprechend druckvoll.

Ottobrunn war offensichtlich etwas überrascht, dass ein Team, anders als die bisherigen Gegner so extrem offensiv gegen sie agierte. Und bevor man es sich versah, klingelte es bereits im Gehäuse der Gäste.

1:49 zeigte die Uhr als Martin Krenn ein Zuspiel von Jaroslav Straka verwerten konnte.

Die Münchner wollten frühzeitig zeigen, wer Herr im Hause ist und marschierten vom kommenden Anspielbully erneut weiter nach Vorne. Philipp Ackle wusste sich nur mit einem Foul zu helfen und wanderte dafür auf die Strafbank. Und endlich klappte auch einmal das Überzahlspiel der Luchse. Dem Kapitän Christian Kinateder war es überlassen, mit einem Schlagschuß von der blauen Linie Manuel Gillmeyer zum 2:0 zu überwinden.

Der MEK machte auch nach diesem Tor weiter Druck, zu viel für das Schiedsrichtergespann, welches in Folge beiden Mannschaften mehrere, teilweise schwer nachvollziehbare Strafen aufbrummte.

In Folge davon konnten sich beide Unterzahlformationen auszeichnen, wobei bei Ottobrunn Manuel Gillmeyer im Gegensatz zu seinem Gegenüber Dejan Velkowski deutlich mehr Arbeit zu leisten hatte, diese aber erfolgrich meisterte. Aber auch Dejan war bei den wenigen Angriffen auf sein Gehäuse immer zur Stelle. In der 16. ten Spielminute konnten die Igel aber auch ihn überwinden. Bei doppelter Überzahl schaffte Ottobrunn durch ihren Kapitän Patrick Gerber den Anschlusstreffer zum 2:1

Die Luchse zeigten sich aber wenig beeindruckt.

Im Gegenteil, trotz noch laufender 4-5 Unterzahl gelang Harald Nuss mit einem sehenswerten Solo, bei dem er zwei Ottobrunner im Laufduell locker besiegte und auch dem guten Manuel Gillmeyer keine Chance lies, der Treffer zum 3:1 .

Ottobrunn war sichtlich beeindruckt, wobei manche Spieler dies offensichtlich eher an der angeblichen Überhärte der Luchse festmachen wollten, und in Folge jede Unterbrechung nutzen, um die Münchner Spielerbank zu beschimpfen. Dass aber nach dem ersten Drittel Lorenz Kogler und nach dem zweiten Fabian Jaax durch Fouls verletzungsbedingt ausfielen, scheint man wohl wissentlich übersehen zu haben. Auf diesem Weg wünschen wir beiden Spielern gute Besserung, leider lassen die ersten Nachrichten aus dem Krankenhaus nichts Gutes vermuten. Dieses Jahr werden wohl beide nicht mehr aufs Eis zurückkommen.

 

Ein neues Bild bot sich den knapp 100 Zuschauern im zweiten Drittel, jedoch nur durch den Umstand, dass die Luchse die Trikots tauschen mussten, da Ottobrunn mit den Heimtrikots aufgelaufen war.

Sportlich knüpften die Münchner an der Leistung des ersten Drittels an und schnürten durch gelungene Kombinationen die Gäste immer wieder in deren Drittel ein.  Trotzdem war es der ERSC Ottobrunn der erneut  in Überzahl den nächsten Treffer markieren konnte. Nach einer Superparade von Dejan Velkoski schien die Situation schon geklärt, als der Puck von Christian Mayerle Richtung Münchner Gehäuse geschlagen und dort unhaltbar zum 4:2 abgefälscht wurde. Aber auch diesmal sollte die Antwort der Luchse nicht lange auf sich warten lassen. Erneut war es Martin Krenn, der in der 26. ten Spielminute ein Solo gekonnt vollendete. Bei diesem Angriff verletzte sich Manuel Gillmeyer ohne Fremdeinwirkung und musste seinen Platz für Florian Freundorfer verlassen.

Dieser erwischte einen denkbar ungünstigen Einstand, denn bereits 46 Sekunden später zappelte der Puck erneut in den Maschen des Gästetores. Maximilian Huff hatte ein Zuspiel von Martin Krenn erfolgreich zum 5:2 genutzt.

Und knappe 3 Minuten später klingelte es schon wieder. Matthias Hausch versenkte die Scheibe unhaltbar zum 6:2

Gästetrainer Michael Schnaidawind nahm daraufhin eine Auszeit, da sich langsam ein Debakel anbahnte. Ottobrunn überstand dieses starke Drittel der Münchner ohne weitere Gegentreffer.

Im letzten Drittel nutzte Ottobrunn erneut eine Überzahlsituation zum 6:4 Anschlusstreffer durch Daniel Carvalho. Aber wie auch bei den anderen Treffern der Igel, antworteten die Luchse prompt.

Nur 30 Sekunden später traf erneut Martin Krenn auf Zuspiel von Maximilien Huff zum 7:4. Diesmal legte auch Ottobrunn wieder nach. Erneut in Überzahl erzielte Peter Kraus den letzten Treffer des Abends zum 7:4 in der 45. ten Spielminute.

Die restliche Zeit verwalteten die Luchse ihren Vorsprung auch immer wieder gebremst durch Strafzeiten.  Manche dieser Entscheidungen waren für beide Teams über das gesamte Spiel gesehen leider schwer  nachvollziehbar. So bleibt es für viele ein Rätsel, warum Harald Nuss in der 52.  ten Spielminute eine 2 + 10 Strafe aufgebrummt bekam. Für alle sichtbar wollte Harry dem heranstürmenden Ottobrunner Spieler nur ausweichen, der ohne Rücksicht auf Verluste den Zweikampf gesucht hatte. Dass er bei dieser Ausweichaktion sicher mit dem Schläger den Spieler traf  ist unzweifelhaft richtig, aber soll er lieber eine Verletzung in Kauf nehmen ?

Nach dem Spiel konnte man auf Seiten der Hausherren trotzdem ein rundweg positives Fazit ziehen. Ottobrunn erzielte 3 seiner 4 Treffer in Überzahl, welche bei einem anderen Schiedsrichtergespann so evtl. gar nicht erst entstanden wären. Zusätzlich müssen manche Luchse einfach ihre übermotivierten Aktionen etwas besser kontrollieren, welche sich durch ein paar einfach dummen Fouls äußerten.

Die übrige Zeit hatten die Luchse ihren Gegner größtenteils fest im Griff und konnten deshalb die Tabellenführung zu Recht verteidigen.

Jetzt muss man hoffen, dass Ottobrunn noch den einen oder anderen Punkt liegen lässt, um auch nach Minuspunkten den Platz oben am Stockerl zu erreichen.

 

Luchse gewinnen in Erding mit 3:0 und verteidigen weiter die Tabellenführung

Vor der Partie waren einige Sorgenfalten in den Gesichtern von Peter Hetzenecker und Jochen Karl zu sehen. Musste man doch den Ausfall von 6 namhaften Spielern verkraften u.a. der etatmäßigen Nummer 1 im Tor Dejan Velkoski.  Die komplette 2. te Sturmreihe und weitere Stürmer in jeder Reihe standen den Luchsen nicht zur Verfügung. So war zuerst einmal Umbauarbeit gefragt und die Hoffnung auf ein positives Ergebnis aufgrund der vielen Fragezeichen etwas getrübt.

Doch auch die neue Zusammenstellung sollte die Luchse weiter in der Erfolgsspur halten.

Nachdem zum Glück alle Verteidiger zur Verfügung standen, schafften es die Luchse, die Hausherren im ersten Drittel kaum zu zwingenden Torchancen kommen zu lassen. Erding hatte zwar etwas mehr Spielanteile, doch konnte man selten den Druck bis vor das Gehäuse der Luchse bringen.  Dort zeigte Roland Fischer, dass er in den 6 Jahren Abwesenheit nicht allzu viel verlernt hat.  Anfangs noch mit der einen oder anderen kleinen Unsicherheit, steigerte sich „Rolle“ das gesamte Spiel über zu einem sicheren Rückhalt.

Die Luchse mussten zu Beginn ihrem engagierten Spiel etwas Tribut zollen, sahen doch die beiden Unparteiischen mehrmals eine Strafe und schickten zwischen der 4. ten  und 8. ten Spielminute dreimal einen Münchner auf die Strafbank. Doch auch in Überzahl gelang es den Erdingern nicht, entscheidend zum Abschluss zu kommen, es war im Gegenteil Harald Nuss, der sich in Unterzahl die Scheibe schnappte und auf das Tor von Michael Martin zulief, leider jedoch den Puck an die Querlatte setzte.  

Aber auch die Münchner konnten eine Überzahlsituation im ersten Drittel nicht nutzen und scheiterten mehrmals an dem Erdinger Goalie.

Ab dem zweiten Drittel nahmen dann die Luchse immer mehr das Heft in die Hand. Erding konnte nur noch vereinzelt agieren, wurde immer mehr in die Defensive gedrängt. Auch hier zeigte Michi Martin oft seine Klasse, indem er entweder die Schüsse der Münchner sicher wegfischte, oder den finalen Torschuss mit allen Mitteln verhinderte. Mehrmals flog auch das  eigene Tor dabei aus der Verankerung, was ab einem gewissen Zeitpunkt den Unwillen der Münchner Bank auf sich zog.

Die erste Reihe um den Kapitän Christian Kinateder schaffte dann aber trotzdem die verdiente Führung. Nach einer schönen Kombination erwartete jeder den Schuss von der blauen Linie, aber Kini täuschte geschickt zwei Erdinger Spieler und konnte zentral vor dem Gehäuse den Puck unhaltbar zum 0:1 in die Maschen hämmern.

Mit dieser knappen Führung und großem Einsatz bei zwei weiteren Unterzahlsituationen ging man dann zum verdienten Pausentee in die Kabine.

Wann würde der Ansturm der Hausherren kommen ? Würde Erding endlich die Räume etwas öffnen, um den ein oder anderen Konter setzen zu können ?

Im letzten Drittel versuchten es die Gladiatoren noch einmal, aber wie schon das ganze Spiel fehlte einfach die Durchschlagskraft im Sturm. Und nachdem die Verteidiger jetzt tiefer nachrückten bot sich der erhoffte Platz.

Patrick Oberdörfer nutzte dies und spielte in der 46. ten Spielminute  einen sehenswerten Paß aus dem eigenen Drittel heraus direkt auf den Schläger von Martin Krenn, der im richtigen Moment gestartet war. Kein Erdinger Spieler konnte den Abschluss verhindern und auch Michi Martin hatte keine Chance, als der Münchner Stürmer ihm den Puck zwischen den Schonern durchschob.  Die Erleichterung auf Münchner Seite war groß, die Enttäuschung auf Erdinger ebenso, nur so ist es wohl zu erklären, dass direkt nach dem Wiederanpfiff die Erdinger noch nicht so ganz bei der Sache waren und erneut Martin Krenn einen Treffer erzielen konnte.

Diese zwei Treffer innerhalb von 17 Sekunden beendete dann alle Bemühungen der Hausherren. München konnte die restliche Zeit seinen Vorsprung sicher verwalten und auch das ein oder andere Kabinettsstückchen zeigen, so „spielte“ Harald Nuss kurz vor Ende mit der gesamten Erdinger Mannschaft erfolgreich ein Katz und Maus Spiel.

Aus dem Team der Luchse jemand speziell hervorzuheben ist sicher schwer, auch die Spieler der „zweiten Garde“ zeigten alle eine kämpferisch starke Leistung die dann zum verdienten Sieg führte. So musste z.B. Andy Steer mehrmals die körperliche Robustheit von Steini spüren, gab aber zu keinem Zeitpunkt nach und konnte sich sogar einmal deutlich revanchieren J . Zusätzlich ist natürlich das Shout Out von  Roland Fischer hervorzuheben.

Die Luchse bestreiten dieses Jahr nur noch das Auswärtsspiel gegen die 1B aus Passau.  

Trotz der Tabellensituation wird man auch dieses Spiel ernst nehmen und speziell Jaro Straka brennt darauf in seinem letzten Spiel für die Luchse nochmal zu scoren.

Fans haben die Möglichkeit am 18.12 im Team Bus mitzufahren

 

Luchse nach zwei Auswärtssiegen neuer Tabellenführer !

Luchse nach zwei Auswärtssiegen neuer Tabellenführer !

Waldkraiburg – München : 4 – 8  ; Dachau – München 1:18

 

 

 

Mit zwei Auswärtssiegen am Wochenende konnten die Luchse das erste Mal die Tabellenführung der Gruppe Ost erreichen.

Los ging es am Freitag bei den kleinen Löwen aus Waldkraiburg. Trotz des 8:0 Hinspielsieges waren die Spieler um Peter Hetzenecker gewarnt. Hatte Waldkraiburg doch mit einem Remis auf heimischen Eis gegen den letztjährigen Sieger der Bezirksliga Ost, den TSV Erding,  gezeigt, dass man dieses Team nicht unterschätzen darf. Leider reisten die Luchse wegen zweier Spielabsagen nur mit 14 Spieler an und nach dem Aufwärmen konnte auch Marian Panten verletzungsbedingt nicht am Spiel teilnehmen. Da Waldkraiburg jedoch auch nur 13 Spieler aufbieten konnte, waren in dieser Hinsicht die Chancen weiterhin gleich.

Die Luchse übernahmen von Beginn an die Spielführung und kamen sehr schnell zu einigen Chancen.

In der 3. ten Spielminute gelang dann auch folgerichtig der Führungstreffer durch Maximilian Huff. Auch in der Folge waren die Münchner spielbestimmend, die Gastgeber konnten durch das gute Defensivverhalten der Luchse kaum Druck auf das Gehäuse von Dejan Velkoski ausüben. In der 11. ten Spielminute war es dann Fabian Jaax, der ein schönes Zuspiel von Matthias Hausch zur 2:0 Führung nutzen konnte und bereits 3 Minuten später revanchierte er sich dann mit einer schönen Vorlage, die Hauschi mit einem Distanzschuss zum 3:0 nutzte. Man war sich dann wohl etwas zu sicher und so gelang den Hausherren folgerichtig auch der Anschlusstreffer in Überzahl durch Daniel Höfer.

In der Kabine wurde diese beginnende Nachlässigkeit deutlich angesprochen. Entsprechend bemüht zeigten sich die Münchner nach dem Wiederanpfiff und konnten auch dieses Drittel nach Toren von Harald Nuss und Christian Kinateder, sowie einem Treffer der Hausherren erneut durch Daniel Höfner, diesmal sogar in Unterzahl L , ebenfalls mit 2:1 für sich entscheiden.

Im letzten Drittel verflachte das Spiel etwas, sicher auch dem intensiven Einsatz beider Teams etwas geschuldet. Trotzdem konnten die Münchner erneut 2 Treffer durch Lorenz Kogler und erneut Matthais Hausch erzielen, die Hausherren verwandelten einen Penalty zum 4:8 Endstand.

Lobend erwähnen muss man auch die beiden Unparteiischen, welche mit viel Fingerspitzengefühl agierten und das faire Spiel zu jeder Zeit sicher leiteten.

Aus Münchner Sicht sicher das beste Spiel bisher, wobei man sicher noch an der Effizienz im Überzahlspiel arbeiten muss.

 Strafzeiten München : 4    Waldkraiburg 8

 

Am Sonntag trat man dann beim Nachbarn in Dachau an. Diesmal konnte Peter Hetzenecker auf drei vollständige Reihen zurückgreifen, die von Beginn an keinen Zweifel aufkommen ließen, wer an diesem Abend als Sieger vom Eis gehen würde. Die Hausherren, durch eine Reihe verletzter Stammspieler sicher deutlich geschwächt, versuchten sich dem Sturmdrang der Luchse entgegenzustellen.  Aber die Spechte mussten bereits nach dem ersten Drittel erkennen, dass es  an diesem Abend einfach unmöglich war, den Torhunger der Münchner zu stoppen.

Insgesamt 18 mal musste der sich tapfer wehrende Robert Radloff im Gehäuse der Gastgeber hinter sich greifen, doch die sportlich fairen Dachauer kämpften das ganze Spiel über mit fairen Mittel und kamen dann auch zum verdienten Ehrentreffer durch Johannes Karl zum 1:18 Endstand

Mit diesem Kantersieg kletterten die Luchse auf Tabellenplatz 1 in der Gruppe Ost,  jedoch hat man bereits  3 Minuspunkte  auf dem Konto. Am kommenden Sonntag kommt es dann in der Münchner Olympiahalle zum derzeitigen Spitzenspiel gegen den bisher verlustpunktfreien ERSC Ottobrunn, der sich gegen den bisherigen Tabellenführer EV Aich mit einem Auswärtssieg durchsetzen konnte.

Auch durch die Tatsache, dass in Reihen der Ottobrunner  viele ehemalige Münchner stehen, liegt sicher zusätzlich viel Brisanz in dieser Partie.  Die Igel aus  Ottobrunn sind  diese Saison ja mit dem klaren Ziel „Durchmarsch in die Landesliga“ gestartet und haben u.a. mit Michael Schneidawind (Spielertrainer) Patrick Gerber und Sebastian Schwele  sicher herausragende Akteure in ihren Reihen.  Aber auch die Tatsache, dass in den drei Spielen bereits 20 Spieler einen Scorerpunkt erzielen konnten, zeigt, dass man sich beim ERSC wohl nicht zu Unrecht als Favorit bezeichnet.

Trotzdem wollen die Luchse versuchen den Vorstädtern die Stacheln zu ziehen und man darf sich auf eine interessantes Spiel um 16:45 Uhr in der Münchner Olympiahalle (freier Eintritt) freuen.