Trainerteam der Jungluchse-Premierensaison bleibt geschlossen beim MEK – Chris Dallmayer, Wolfgang Steinbach und Daniel Jahn bleiben ihren Teams treu
Der Münchner EK freut sich sehr, auch im kommenden Winter auf die Nachwuchstrainer aus der ersten Saison der Jungluchse bauen zu können. Chris Dallmayer, Wolfgang Steinbach und Daniel Jahn bleiben ihren Teams treu und werden weiter bei den Jungluchsen hinter der Bande stehen.
Chris Dallmayer hatte seine erste Begegnung mit dem Eissport als Jugendspieler des EC Hedos München. Dort spielte er zwischen 1994 und 1997, ehe der sportliche Fokus auf Fußball gelegt wurde. Dem Eissport ist Chris jedoch immer verbunden geblieben, und knapp zwei Jahrzehnte nach den ersten Schritten auf dem Eis wurde diese Verbindung wieder mit aktiver Vereinsarbeit gefüllt. Im Jahr 2021 wurde Chris als Trainer beim ESC München aktiv und brachte sich beim Training der U11-Mannschaft ein. Zwei Jahre später machte der 33jährige seine Learn To Play Lizenz beim BEV und wurde U11-Cheftrainer. Als klar wurde, dass der ESC in der Saison 2025/26 kein Eishockey mehr anbieten wird und der Münchner EK den Kindern des ESC eine neue Heimat bieten möchte, folgte auch Chris seinem Team zu den Luchsen.
Auch beim MEK stellte er nicht nur seine sportlichen Kenntnisse, sondern auch seine didaktischen und pädagogischen Fähigkeiten von Tag Eins an unter Beweis. Die Spielerinnen und Spieler des jüngsten MEK-Teams – darunter einige, die noch nie zuvor ein Ligaspiel im BEV-Ligenbereich gespielt hatten – lernten unter Chris schnell dazu. Die Kids hatten wöchentlich viel Spaß am Sport, entwickelten einen großartigen Mannschaftszusammenhalt, und belohnten sich mit einer starken Debütsaison in der Gruppe 4 der Leistungsklasse C. Der Weg der vergangenen Saison soll auch in der kommenden Eiszeit fortgesetzt werden, und Chris will und wird diesen Weg als Trainer der Münchner U11 weiter mitgehen.
Mit seinem Engagement als U13-Trainer bei den Jungluchsen startete das nächste Kapitel in der Geschichte zwischen Wolfgang Steinbach und dem MEK. Der gebürtige Geretsrieder erlernte den Eissport in seinem Heimatort und schnürte einige Jahre lang die Schlittschuhe bei der TuS Geretsried. Nachdem er seine Spielerlaufbahn gesundheitsbedingt viel zu früh beenden musste, engagierte er sich sofort nach dem Ende seiner aktiven Zeit als Trainer. Zunächst trainierte er die Kleinst- und Kleinschüler in Geretsried, anschließend übernahm er die Verantwortung für die Geretsrieder U14, mit der er Landesligameister wurde, und für die damalige Damenmannschaft Geretsried Arrows, mit der er die bayrische Meisterschaft erringen konnte. Ab dem Sommer 2018 stand schließlich die erste Aufgabe im Seniorenbereich an, als sich Wolfgang mit der sportlichen Leitung des Münchner EK auf ein Engagement bei den Luchsen einigen konnte. Zwei Spielzeiten lang stand er im Münchner Westen hinter der Bande, ehe sich die Wege nach Beginn des neuen Jahrzehnts wieder trennten. Als der MEK im Sommer 2025 nach einem Trainer für die Münchner U13 suchte, war Wolfgang zur Stelle, und so kamen Verein und ehemaliger Coach wieder zusammen.
Die Münchner U13, die in einer Spielgemeinschaft mit den Wanderers Germering an den Start ging, hatte im vergangenen Winter den kleinsten Anteil an eigenen Spielern und Spielerinnen. Dennoch schaffte es Wolfgang, eine Einheit aus dem kleinen Luchsrudel zu formen, und auch die Spieler vom Kooperationspartner in das Mannschaftsgefüge zu integrieren. Die Jungluchse starteten mit einigen heftigen Schlappen in die Saison, konnten sich jedoch Woche für Woche steigern und bessere Ergebnisse erzielen. Viel wichtiger ist jedoch die positive sportliche Entwicklung, die über den Jahresverlauf klar erkennbar war, und diese Entwicklung soll mit Wolfi an der Bande auch im kommenden Winter fortgesetzt werden.
Die Beziehung zwischen Daniel Jahn und dem Eissport ist eine Geschichte später Erfüllung. Während er sich in seiner Jugend den Traum vom Eishockey noch nicht erfüllen konnte, ging er schließlich als Erwachsener gerne und häufig aufs Eis. Als Spieler ist Daniel bis heute im Hobbybereich bei den Munich Griffins aktiv, und als Coach trägt er bereits einigen Jahren zur Ausbildung junger Spielerinnen und Spieler bei. Ab dem Jahr 2017 spielte sein Sohn beim ESC München, und seit 2019 war auch Daniel selbst als Trainer beim Verein tätig. Dort hat er stets die Mannschaften seines Sohnes begleitet und trainierte somit bereits alle Altersklassen zwischen der U7 und der U13 trainiert. Darüber hinaus hat er außerdem bereits bei der U17 mitgewirkt. Nach dem Ende des aktives Eishockeybetriebs beim ESC München war Daniel, zu diesem Zeitpunkt Trainer der U15 des ESC, einer der Ersten, die sich der frischgebackenen MEK-Nachwuchsabteilung angeschlossen hatte. Auch seine Mannschaft wechselte nahezu komplett geschlossen zum MEK, sodass der gemeinsame Weg im neuen Verein fortgesetzt werden konnte.
Die älteste Nachwuchsmannschaft des MEK startete schwungvoll in die Saison und zeigte vor allem Zuhause einige starke Leistungen. Leider war das Team jedoch den kompletten Winter über vom Pech verfolgt. Oft waren die U15-Jungluchse knapp an einem Sieg dran, schafften es aber trotz engagierter Leistungen und starkem Kampf nicht, die Punkte über die Ziellinie zu bringen. Dass die Jungluchse aufgrund der enorm niedrigen Anzahl an Endjahrgängen fast jede Woche gegen ältere und erfahrenere Gegner gespielt haben, dürfte hierbei mit Sicherheit auch eine Rolle gespielt haben. Was ungeachtet der Ergebnisse in der vergangenen Eiszeit beeindruckend war, war der starke mannschaftsinterne Zusammenhalt. Die Münchner gaben sich nie auf und gingen jede einzelne Aufgabe gemeinsam an. Auch nach bitteren Niederlagen packten die Jungs und Mädels die folgenden Aufgaben in Training und Spiel positiv wie motiviert an und zeigten, dass sie den wichtigsten Aspekt des Mannschaftssports verstanden haben, nämlich den Teamgedanken. Dieser Spirit ist auch ein Resultat von Daniels langjähriger Arbeit, die auch im kommenden Winter an gleicher Stelle fortgeführt wird.
Wir bedanken und herzlich bei Chris, Wolfi und Daniel für die tolle Arbeit im vergangenen Winter und freuen uns sehr, dass ihr auch in der kommenden Saison bei den Jungluchsen hinter der Bande stehen werdet!
Benjamin Dornow, 01. Mai 2026