MEK Jungluchse Recap Februar 2026
Wir nähern uns der Ziellinie! Hier könnt ihr lesen, wie sich unsere Teams U11, U13 und U15 im Monat Februar geschlagen haben!
MEK Jungluchse – U15
Zwei Auswärtsspiele, zwei Niederlagen, aber trotzdem zwei absolut respektable Auftritte. Hier könnt ihr lesen, wie sich die Münchner U15 im Februar geschlagen hat!
08.02.2026 | EV Dingolfing – MEK | 8:0 (4:0, 2:0, 2:0)
MEK bleibt beim überragenden Tabellenersten einstellig
Die Jungluchse verlieren beim Tabellenführer mit 8:0 und können trotzdem erhobenen Hauptes die Heimfahrt antreten. Die körperlich und spielerisch drückend überlegenden Ratten konnten aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung des MEK nicht noch höher gewinnen. Das frustrierte die Dingolfinger und führte zu einer unnötig hart geführten Partie. Beeindruckend bleibt weiterhin der mannschaftliche Zusammenhalt unser U15, trotz einer schweren, bisher sieglosen Saison.
28.02.2026 | TSV Trostberg – MEK | 3:2 (1:0, 2:1, 0:1)
Doppelschlag reicht knapp nicht aus
Das letzte Auswärtsspiel der Saison bestritten die Jungluchse in vertrautem Terrain, nämlich dem Trostberger Freiluftstadion. Beide Teams sind die Bedingungen, die Open-Air-Eishockey mit sich bringt, bestens gewöhnt, und so entwickelte sich schnell ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Die Gastgeber gingen schnell in Führung und bauten diese im zweiten Drittel aus, doch die Münchner zeigten, dass sie ihren letzten Roadtrip der Saison unbedingt erfolgreich gestalten wollten. Zwanzig Sekunden vor dem Pausenpfiff verkürzte Emil Malecki auf 3-1. Direkt nach Wiederanpfiff schlugen die Jungluchse erneut zu. Das 3-2 von Tim Henesser fiel nach nur fünf gespielten Sekunden, sodass den Münchner ein durch die zwischen den Treffern liegende Drittelpause zeitlich etwas verzögerter Doppelschlag gelang.
In den verbleibenden knapp zwanzig Minuten drückten die Jungluchse auf den Ausgleichstreffer, doch der Puck wollte einfach nicht ein drittes Mal die Torlinie der Gastgeber überqueren. Das eigene Tor konnten Max Jahn und Georg Wecker sauber halten, sodass am Ende des letzten Auswärtsspiels der Saison ein 3-2 für die gastgebende Mannschaft auf der Anzeigetafel stand. Die Jungluchse hätten sich einen Punkt absolut verdient gehabt, und es ist wahrlich schade, dass die Münchner erneut mit einer Niederlage im Gepäck nach Hause fahren mussten. Nun gilt es, sich vollkommen auf das letzte Saisonspiel gegen den EHC Waldkraiburg zu konzentrieren, und im Raubkatzenduell womöglich doch noch den mittlerweile absolut überfälligen wie verdienten ersten Punktgewinn verbuchen zu können.


MEK Jungluchse – U13
Die U13 der MEK Jungluchse ist in der Sommerpause angekommen! Das Team von Coach Wolfi Steinbach bestritt im Februar seine letzten Punktspiele. Hier könnt ihr nachlesen, wie es gelaufen ist!
SG MEK/Germering vs. ESV Dachau 3:7 (1:2, 1:4, 1:1)
Spechte entwischen den Luchsen erneut
Die Luchse nahmen erneut Anlauf, Spechte zu jagen und zu fangen. Das Spiel begann gut für die Jungluchse. Schließlich gingen sie in der dritten Minute mit 1:0 in Führung. Den Vorsprung konnte man elf Minuten halten, bevor der Specht ansetzte und das 1:1 auf dem Scoreboard markierte. Die Luchse zeigten sich gewohnt widerstandsfähig und überzeugten mit einer bisher guten Leistung. Wie schon einige Male in dieser Saison musste man Sekunden vor der Drittelpause den Rückstand auf 1:2 hinnehmen. Zugegeben: Es war aber auch ein überragendes Tor des Dachauers mit der Rückennummer 18. Hochmotiviert gingen die Luchse mit geschärften Zähnen in den zweiten Spielabschnitt. In der 22. Minute dann die kalte Dusche: der Rückstand beträgt 1:3. Die Jungluchse blieben hartnäckig und verkürzten in der 24. Minute auf 2:3. Der Doppelschlag der Spechte in der 28. und 30. Minute zog den Jungluchsen dennoch die Zähne, die vor der letzten Drittelpause einen weiteren Treffer zum 3:6 hinnehmen mussten. Wieder einmal zerstörte das zweite Drittel die Siegesträume der Jungluchse. Wie die ganze Saison zeigten die Luchse jedoch Charakter und versuchten im letzten Abschnitt nochmal alles. So ging das Spiel aus Luchses Sicht mit 3:7 verloren – gegen die fairste Mannschaft der Liga, was sich auch in der Strafzeitenliste widerspiegelt.
SG MEK/Germering vs. ESV Türkheim 0:10 (0:1, 0:5, 0:4)
Verdienter Sieg der Celtics in einem „nickligen Spiel“
Es stand ein Doppelspieltag an diesem Wochenende an. Beim ersten Spiel des Wochenendes war der wohl spielstärkste Gegner der Liga im Weststadion zu Gast. Dies stellten die Celtics bereits beim Hinspiel in Türkheim unter Beweis. Allerdings rieben sich einige Zuschauer die Augen, wie stark sich die bissigen Jungluchse an diesem Tag präsentierten. Lediglich ein 0:1 stand nach 20 Minuten auf der Anzeigetafel. Die Celtics zeigten sich beeindruckt. Leider wurde das Spiel im weiteren Verlauf deutlich ruppiger, und die Sanitäter waren fast schon im Dauereinsatz. Wiederholt zeigten sich die Luchse im zweiten Drittel schläfrig. Die Celtics aus Türkheim zogen mit 0:6 davon. Mit hängenden Köpfen ging es in die Drittelpause. Natürlich waren die Luchse bemüht, Ergebniskosmetik zu schaffen, doch vom Ergebnis her es war ein Tag zum Vergessen. Das Spiel endete mit einem deutlichen 0:10. Am Ende mussten die Jungluchse erst einmal ihre Wunden lecken, und einige Luchse trugen Blessuren aus dem Spiel davon.
SG MEK/Germering vs. SG Senden/Memmingen 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)
Hochspannung im Weststadion
Nur ca. 24 Stunden später stand das letzte Heimspiel der Saison auf dem Programm. Die Jungluchse erreichten gerade so die vorausgesetzte Spielstärke. Das Spiel am Vortag gegen Türkheim forderte den einen oder anderen Ausfall. Trotzdem war man heiß, wollte man doch unbedingt das letzte Heimspiel mit etwas Zählbarem beenden. Bereits nach 58 Sekunden mussten die Luchse einem Rückstand hinterherlaufen. Es war zum Haare raufen! Schni, schna, schnappi… und nach 58 Sekunden war es passiert. Die Luchse, sichtlich genervt und mit Wut im Bauch, begannen anzulaufen. Immer wieder ergaben sich Chancen für die Gastgeber, aber die schwarze Hartgummischeibe wollte einfach nicht ins Tor! Mit 0:1 endete das erste Drittel. Die Luchse erspielten sich weitere Chancen, aber das Zielwasser wollte nicht wirken. So kam es, wie es kommen musste: Nur 8 Sekunden vor der zweiten Drittelpause schnappen die Krokodile erneut zu. So ging es mit einem 0:2-Rückstand in die letzte Drittelpause. Im letzten Abschnitt ein ähnliches Bild wie im Hinspiel: Die Sendener kämpften und warfen sich in viele Schüsse. So gab es kaum ein Durchkommen für die Hausherren. Kurz vor dem Ende zogen die Luchse auch noch den Keeper. Empty-Net-Manöver war angesagt. Ein weiteres Tor sollte nicht mehr fallen und das Spiel endete mit 0:2 für die Krokodile. Es war ein knappes, spannendes und faires Spiel mit dem glücklicheren Ausgang für die Krokodile aus Senden.
EV Bad Wörishofen II vs. SG MEK/Germering 3:8 (1:1, 2:3, 0:4)
Jungluchse spielen sich zum Sieg und geben die rote Laterne in Bad Wörishofen ab
Das letzte Punktspiel der Saison stand für die MEK-Jungluchse in Bad Wörishofen an. Allerdings fuhr man nicht in den Kurort, um zu entspannen, sondern um drei Punkte mitzunehmen und die rote Laterne in Bad Wörishofen abzugeben. Coach Wolfi stellte die Reihen etwas um – würde das Früchte tragen?
Schnellstart der Luchse in der 4. Minute. Ein weiterer Spieler trug sich erstmals für die Jungluchse in die Torschützenliste ein. Doch mit den Wölfen war zu rechnen, und so ging es mit 1:1 in die erste Drittelpause. Coach Wolfi war weniger zufrieden und schwor die Mannschaft ein, schließlich stand Abschnitt zwei an, in dem die Jungluchse oft der Verliererstraße folgten. Auch an diesem Tag?
In Minute 22 die Führung für die Jungluchse. In der 27. Minute traf der nächste Spieler erstmals in die Torschützenliste ein. Vielumjubelt von allen Mitspielern – so muss das sein! War das der Büchsenöffner? Noch nicht, denn die Wölfe bissen sich fest und glichen mit zwei Toren zum 3:3 aus. Doch dann schlug unser Koch zum zweiten Mal zu und sorgte dafür, dass man mit einem 3:4-Vorsprung in die letzte Drittelpause ging. Im letzten Drittel ging es weiter wie zuvor – der Münchner Koch brutzelte nach Belieben, und teils wunderbar herausgespielte Tore ließen die mitgereisten Zuschauer förmlich eskalieren. Als die Schlusssirene ertönte, gab es kein Halten mehr! Die Tribüne jubelte, und die Spielerinnen und Spieler feierten den 8:3-Sieg in Bad Wörishofen. Zwei Spieler erzielten ihre ersten Tore für die Jungluchse, und beide feierten dabei ihren ersten Hattrick. Doch der größte Star an diesem Tag war jemand anderes: Coach Wolfi übergab den „Hockey Stick für den Spieler des Tages“ in der Kabine. An wen? Wer war der Spieler des Tages? An diesem Tag konnte es nur einen geben: Die ganze Mannschaft der Jungluchse! Gratulation zum Sieg. Und die rote Laterne? Die hat man bei den Wölfen stehen gelassen – schließlich war diese schon viel zu lange in München.
Saisonfazit U13
Was für eine Saison. Hohe Niederlagen. Immer wieder durchgekämpft, Drittel verschlafen, verloren trotz guter Leistungen. Aber dann! Was für ein fulminanter Endspurt. Was für ein toller 8:3-Sieg in Bad Wörishofen. Eine Mannschaft, die in der Saison so viele Nackenschläge erleiden musste. Großartig, welche Moral diese Jungs und Mädels an den Tag legten. In Sachen Moral sind sie aus meiner Sicht auf Platz 1 in der gesamten Liga. Kompliment!
Normalerweise gibt es keinen Namen in den Berichten, zum Ende der Saison aber schon. Korbinian als Verteidiger, bester Scorer und bester Torschütze. Luis, der Spieler mit den meisten Assists. Unsere Goalies unerschütterlich und ständig besser werdend. Felix, der Spieler mit den meisten Toren (4) in einem Spiel. Felix und Nils mit ihrem ersten Hattrick. Eigentlich müssten wir alle Namen aufführen, denn alle Spielerinnen und Spieler haben sich verbessert und weiterentwickelt. Danke an unseren Coach Wolfi, für den guten Job in dieser Saison. Danke an die Eltern, die so viel auf sich nehmen, um ihren Kindern diesen wunderbaren Sport zu ermöglichen.
Noch ein Freundschaftsspiel und dann geht es in die neuen Altersgruppen. In wenigen Wochen, im Mai, geht es wieder in den SAP-Garden. Dann heißt es wieder nach der Saison ist vor der Saison und man blickt schon wieder gespannt auf die neue Saison 2026/2027.
Bis es wieder aus den Kabinen donnert: „JUNGLUCHSEEEEE, GO!“



MEK Jungluchse – U11
Zwei Turniereinsätze gab es im Monat Februar für das jüngste Team der MEK Jungluchse, und zwei Mal präsentierten sich die Landeshauptstädter mehr als ordentlich. Lest hier mehr über den Monat Februar unserer U11!
Das Training
Im Februar haben sich die Jungluchse gut eingespielt und das Training läuft reibungslos im West. Die Kinder wachsen immer mehr zu einer Gemeinschaft zusammen und treffen sich auch zunehmend in ihrer Freizeit. Auch dort wird früher oder später der Eishockeyschläger ausgepackt und Stickhandling geübt. Im Fernsehen läuft Olympia und die Jungluchse verfolgen gebannt die Eishockeyspiele der Profis. Natürlich mit Bildungs- aka Beobachtungsauftrag des Trainers!
Das Heimspiel gegen Holzkirchen
In unserem zweiten Heimspiel in dieser Saison geht es gegen Holzkirchen. Nach der Niederlage im letzten Spiel sind die Kinder noch etwas verunsichert und müssen erst ihren Rhythmus finden. Das Feedback des Trainers während der Wechsel zeigt Wirkung und das zweite Drittel läuft wesentlich besser. Trotz eines starken Auftritts fehlt am Ende aber das Quäntchen Torglück, so dass wir uns knapp geschlagen geben müssen. Das letzte Drittel auf dem halben Großfeld dient vor allem der Umsetzung des Learnings aus dem letzten Spiel: Konter vermeiden. Hier zeigt sich eine deutliche Verbesserung, auch wenn wir das Drittel nicht für uns entscheiden können. Neben den umgesetzten Verbesserungen im Spielablauf gibt es noch ein Highlight: Auch heute macht ein neuer Jungluchs sein Debüt auf dem Spielfeld, schießt direkt seine ersten zwei Tore und wird Man of the Match. Herzlichen Glückwunsch!
Das Spiel gegen Waldkraiburg in Waldkraiburg
Unser zweites Spiel führt uns diesen Monat nach Waldkraiburg, wo wir gegen den Gastgeber antreten. Mit Unterstützung unserer Spieler vom SG-Partner aus Germering gewinnen wir das erste Drittel deutlich. Auch heute dürfen wieder ein neuer Spieler und eine neue Spielerin aufs Eis. Sie orientieren sich gut an ihren eingespielten Kameraden und finden problemlos ins Spiel. Das erste Drittel ist geprägt von wirklich schönem Passspiel. Im zweiten Drittel haben unsere Jungluchse Probleme, sich in den neuen Reihen zurecht zu finden. Die Abstimmung hinkt etwas hinterher und durch die teilweise unklare Zuständigkeit erspielt sich der Gegner ein Vorsprung, den wir bis zum Ende des Drittels nicht mehr einholen. Nach der Pause geht es für das letzte Drittel wieder konzentriert auf das halbe Großfeld. Die Kinder legen einen bemerkenswerten Kampfgeist an den Tag. Es wird gelaufen und gepasst. Nach dem verdienten Sieg laufen alle zusammen strahlend die Ehrenrunde.


CB, SB, CU; 04. März 2026