Das Luchsrudel hat einen Trainer – Herzlich Willkommen zurück, Tobias Knallinger!
Die wichtigste Position bei den Münchner Luchsen ist besetzt. Tobias Knallinger übernimmt den Trainerposten der Ersten Mannschaft des MEK!
Vom Landesligastürmer zum Luchsecoach
Der Name „Knallinger“ ist alles andere als eine Unbekannte im Münchner Westen. Bevor es für Tobias in die bayrische Landeshauptstadt ging, standen zunächst die ersten Schritte auf dem Eis in seiner Heimatstadt an. Beim TSV Erding erlernte er den Eissport und durchlief die Nachwuchsmannschaften, bis er zur Saison 1998/99 Teil der Bundesligamannschaft des TSV wurde. Nach zwei Jahren bei der Erdinger Reserve wechselte er zur Saison 2001/02 erstmals zum EV Bruckberg. Bis zur Saison 2005/06 trat er stets entweder für den EVB oder den TSV an, bis im Sommer 2006 das Luchsrudel erstmals ins Spiel kam. Nach seinem Umzug nach München trat er zwei Winter lang für den MEK in der bayrischen Landesliga an. Im Anschluss folgte ein einjähriges Intermezzo beim EV Moosburg, ehe es zur darauffolgenden Eiszeit zurück nach München ging. Zur Saison 2015/16 heuerte er das dritte und letzte Mal als Spieler beim MEK an und beendete nach einer letzten Spielzeit im Luchsfell seine aktive Laufbahn.
Nur weil die Schlittschuhe am Nagel hingen, war die Infektion mit dem Virus Eishockey noch lange nicht besiegt. Tobias blieb seiner Leidenschaft stets verbunden, und als sich die sportliche Leitung des MEK nach der Saison 2019/20 auf die Suche nach einem neuen Trainer für das Luchsrudel machte, wurde der ehemalige Stürmer als Erster gefragt. Schnell waren sich Vorstand und Neucoach einig, und nach einer pandemiebedingten einjährigen Verzögerung debütierte der Ex-Spieler im Winter 2021 als Trainer im Seniorenbereich. Zwei Jahre lang stand er im Münchner Westen hinter der Bande. Mit den Luchsen sorgte er in der Saison 2021/22 mit dem dritten Tabellenplatz für eine große Überraschung, und im kommenden Winter konnten die Landeshauptstädter die starke Vorjahresleistung mit dem sechsten Platz in einer starken Gruppe bestätigen.
Beide Seiten hätten die Zusammenarbeit gerne fortgeführt, doch nach drei Wintern im Zeichen des Eissports wollte Tobias für zumindest einen Winter etwas kürzertreten. Nach einer einjährigen Pause als Coach nahm er sich schließlich einer neuen Aufgabe an und wurde U13-Trainer bei den Erding Young Gladiators. Dort war er zwei Spielzeiten lang aktiv, und als die Stelle des Cheftrainers des Müchner EK nach der Saison 2025/26 frei wurde, setzte sich die sportliche Leitung der Landeshauptstädter als Erstes mit seinem ehemaligen Headcoach in Verbindung. Diesmal erfolgte die Einigung nicht im Eiltempo des ersten Engagements, doch nachdem alle Details geklärt werden konnten, stand am Ende die gleiche Entscheidung – Tobias Knallinger übernimmt das Traineramt beim Münchner Eishockeyklub.
Der neue Trainer ist der alte Trainer
Der alte Trainer ist also der neue Trainer, und das hat durchaus Vorteile für beide Seiten. Tobias kennt den Verein bestens und hat mit einigen Spieler aus dem Luchsrudel 2026/27 bereits gearbeitet. Zudem wurde der Grundstein für die positive Entwicklung der vergangenen Jahre in Tobias‘ erster Amtszeit gelegt. Die Früchte seiner Arbeit kann er nun in Form von stark verbesserten Arbeitsbedingungen für seine zweite Amtszeit ernten.
Die sportliche Leitung des MEK freut sich auf einen Coach, mit dem die Zusammenarbeit bereits in der Vergangenheit hervorragend funktioniert hat. Tobias hat bei den Luchsen bereits unter Beweis gestellt, dass er ein erfolgreiches Team formen kann. Außerdem war er immer ein Förderer junger Spieler und war stets bereit, ihnen eine feste Rolle zu geben. Besonders nach seiner Zeit als Trainer im Nachwuchsbereich ist davon auszugehen, dass sich an dieser Philosophie nichts geändert hat.
Tobias möchte im Münchner Weststadion erfolgreiches Eishockey mit viel Spaß am Spiel aufs Eis bringen und freut sich auf seine Rückkehr in die bayrische Landeshauptstadt. Wir heißen dich herzlich Willkommen zurück, Tobi, und freuen uns auf deine Comeback-Saison beim MEK!
Benjamin Dornow, 21. Juni 2026