Identifikationsfigur bleibt im Luchsrudel – Alexander Killinger spielt seine elfte Saison beim MEK
Jede Mannschaft braucht Spieler, die in einem Atemzug mit dem Vereinsnamen genannt werden können. Der Münchner EK ist froh, dass Alexander Killinger diese Rolle schon seit Jahren einnimmt. Daran wird sich auch im kommenden Winter nichts ändern. Der Veteran bleibt seinem Verein, für den er bereits über 100 Punktspiele absolviert hat, treu.
Der Name Killinger ist kaum vom Münchner Eishockeyklub zu trennen. Dies liegt unter anderem daran, dass er mit mehreren Generationen bei den Luchsen vertreten ist. Im Sommer 2016, vor gut neun Jahren, stellte die Familie Killinger nämlich gleich drei Neuzugänge beim MEK. Während Karin und Alfons Killinger dem Staff der Landeshauptstädter beitraten, verstärkte ihr Sohn Alexander den MEK auf dem Eis. In den vergangenen Jahren haben diese drei Neuzugänge das Geschehen im Verein wesentlich geprägt.
Alexander ist ein Münchner Kindl und hat seine Schlittschuhe bislang ausschließlich für Eishockeyvereine aus der bayrischen Landeshauptstadt geschnürt. Vom Nachwuchs des EHC München ging es in die einst ebenfalls gemeldete zweite Mannschaft des EHC. Anschließend spielte er eine Saison bei der SG EHC/EFC München, bis im Sommer 2016 der Wechsel zum MEK anstand. Dem Luchsrudel ist er bis heute treu geblieben.
Seit seiner Ankunft präsentiert sich Alexander als zuverlässiger Mannschaftskollege, als Ansprechpartner für Neuankömmlinge, und als kompromissloser Verteidiger. Besonders in Sachen Fleiß und Präsenz legt der Verteidiger Jahr für Jahr ein unglaubliches Pensum hin. Sportlich geht er in jedem einzelnen Spiel mit dem unbedingten Willen, zu gewinnen, aufs Eis. Der Veteran ist sich für keine Aufgabe zu schade, spielt mit gesunder Härte, und bleibt auch in hitzigen Momenten stets diszipliniert. Auch wenn Alexanders Hauptaufgabe im Verteidigen des eigenen Drittels liegt, schaltet er sich weiterhin gerne offensiv ein. Beim Münchner Auswärtssieg in Dorfen konnte er das mit einem sehenswerten Treffer von der blauen Linie, der die Weichen frühzeitig auf drei Punkte stellte, unter Beweis stellen. Insgesamt absolvierte er im vergangenen Winter fünfzehn Punktspiele für den MEK.
Kenner des Luchsrudels wird es kaum überraschen, dass Alexander auch im kommenden Winter für die Landeshauptstädter antritt – angesichts seiner Vereinstreue, seiner Zuverlässigkeit und seines Sportgeists wäre etwas anderes kaum vorstellbar. Trotzdem bewerten wir diese Zusage keinesfalls als Selbstverständlichkeit. Nur wenige Spieler identifizieren sich dermaßen mit ihrem Verein wie die Münchner #14. Deshalb möchten wir uns ausdrücklich für deine jahrelange Treue bedanken, Killi, und blicken voller Vorfreude auf unser elftes gemeinsames Jahr!
Benjamin Dornow, 27. Juli 2026