Veteran hat noch nicht genug vom neuen Team – Ferdinand Fleissner geht weiter für den MEK aufs Eis

Die Rolle des erfahrenen Bezirksliga-Veteranen bleibt beim Münchner EK auch im kommenden Winter fest in den Händen von Ferdinand Fleissner. Der Stürmer wird seine 17. Saison im Herrenbereich als Teil des Luchsrudels bestreiten.

Dass Ferdinand beim MEK Eishockey spielt, ist die späte Erfüllung eines Versprechens. Der Stürmer hat den Eissport in Germering erlernt, wo er die Nachwuchsmannschaften der Wanderers durchlief und in mehreren Spielzeiten in der Bayernliga auflief. Als er nach einigen Jahren als Bayernliga-Stammspieler aus zeitlichen Gründen zunehmend kürzertreten musste, trat er zunächst für die Germeringer 1B an, ehe es im Sommer 2016 in die bayrische Landeshauptstadt ging. Als jedoch kurz vor Beginn der Hauptrunde bekannt wurde, dass Ferdinands Vater, Jürgen Fleissner, die Dachau Woodpeckers trainieren wird, bat der Familienmensch kurzfristig um einen Wechsel nach Dachau. Dieser Bitte kam die sportliche Leitung der Luchse nach, doch der Abschied war nicht für immer. Im Sommer 2025 suchte der frischgebackene Vater nach acht Jahren in Dachau eine Veränderung. Hierbei war die alte Beinahe-Heimat seine erste Wahl, und nach einigen Probetrainings gaben sportliche Leitung und Coach Markus Kiefl ihr OK.

Ferdinand benötigte nicht lange, um sich positiv im Luchsrudel einzubringen. Das Münchner Kindl erscheint zu jedem Training mit positiver Einstellung und bringt auf dem Eis stets seine geballte Eishockeyerfahrung ein. Der Stürmer kennt und akzeptiert seine Rolle, bringt in jedem Wechsel sein kämpferisch geprägtes Spiel aufs Eis, und setzt die Vorgaben des Trainers stets um. Zudem ist er eine Bank am Bullypunkt und weiß, wo das Tor steht. So dauerte es nicht lange, bis der Neuluchs seinen ersten Treffer im Münchner Trikot erzielte und seine ersten Assists sammelte. Am Ende der Saison 2025/26 konnte Ferdinand in acht Punktspieleinsätzen einen Treffer erzielen und vier weitere Tore vorbereiten.

Obwohl Ferdinand recht spät in seiner Eishockeylaufbahn nach München gewechselt ist, hat er seine Entscheidung keine Sekunde lang bereut. Vom ersten Tag an hat er sich menschlich bestens ins Luchsrudel integriert und besetzt sportlich als erfahrener Rollenspieler eine wichtige Position innerhalb des Teams. Zudem bringt sich der selbstständige Optiker als Trikotsponsor der Laufschule und der Münchner U9-Mannschaft in einem überdurchschnittlichen Maße im Vereinsleben ein und unterstützt die Vision des MEK somit auch abseits der Eisfläche. Sowohl Spieler als auch sportliche Leitung sind mit der Zusammenarbeit absolut zufrieden, sodass ein weiterer gemeinsamer Winter die logische Konsequenz ist.

Vielen Dank für deine Zusage, Ferdl! Wir freuen uns sehr auf unser zweites gemeinsames Jahr!

Benjamin Dornow, 29. Juli 2026