Muster-MEKler bleibt dem Rudel erhalten – Eigengewächs Tamino Kaut hütet weiter das Münchner Tor
Keine fünf Jahre ist es her, dass Tamino Kaut noch bei der ehemaligen MEK-Hobbymannschaft Isarriders zwischen den Pfosten stand. Seitdem hat sich der große Goalie vom Neuling zu einer festen Größe im Münchner Tor entwickelt. Auch im kommenden Winter wird er gegnerische Stürmer im Luchsfell zur Verzweiflung bringen.
Mittlerweile ist es schon lang her, dass man Tamino nur in der Hobbyliga MEL auf dem Eis begutachten konnte. Im Herbst 2021 wurde er vom damaligen sowie jetzigen Luchsecoach Tobias Knallinger entdeckt und erhielt nach einem Probetraining einen Platz in der Bezirksligamannschaft der Landeshauptstädter. Tamino nutzte diese Chance und etablierte sich nicht nur als Bezirksliga-Torhüter, sondern ist mittlerweile ein Vorbild für ehrgeizige Spieler und Spielerinnen, die sich beim MEK bis in die Bezirksliga-Mannschaft spielen wollen.
In seinen ersten beiden Jahren im Luchsrudel war Tamino zunächst als dritter Goalie im Münchner Tor eingeplant. In seiner dritten Bezirksliga-Saison erhielt er mehr Verantwortung und kam im mannschaftsinternen Goalieranking auf die zweitmeisten gespielten Minuten im Tor. Einen Winter später nahm er mit 335 Punktspielminuten im Tor und die alleinige Pole Position im Münchner Goaliequartett ein. Die ultimative Belohnung für seine Entwicklung folgte nach dem letzten Punktspiel. Tamino stand bei beiden Playoff-Spielen gegen den ESV Türkheim zwischen den Pfosten und zeigte dort zwei absolut ansprechende Leistungen.
Auch im vergangenen Winter konnte das Münchner Kindl die Früchte seiner positiven Entwicklung unter Beweis stellen. Tamino ist enorm beweglich und setzt seinen großen Körper geschickt ein, um seinen Gegenspielern möglichst wenig Fläche sowie einen möglichst schlechten Winkel zum Torabschluss zu geben. Besonders gegen die offensivstarken Mannschaften der Bezirksliga Mitte waren seine Fähigkeiten gefragt. So hütete Tamino in Spielen gegen die Playoff-Teams aus Waldkraiburg und Gebensbach sowie in den Duellen mit den Teams aus Freising, Dachau und Dorfen das Tor. Obwohl die Luchse im eigenen Drittel die starken Leistungen aus der Vorsaison nicht bestätigen konnten, waren Taminos Leistungen entscheidend für einige wichtige Erfolge gegen direkte Tabellenkonkurrenten. Mit 480 Minuten erarbeitete er sich erneut die meiste Eiszeit im Luchsrudel, und er beendete die Saison mit einem Gegentorschnitt von 3,75 sowie einer Fangquote von 86,55 %.
Das MEK-Eigengewächses ist eine absolute Erfolgsgeschichte für den Verein, und sehr zur Freude der Verantwortlichen ist diese Reise noch lange nicht beendet. Tamino genießt das Vertrauen, das er im Münchner Westen erhält, fühlt sich im Verein pudelwohl, und wird deshalb auch im kommenden Winter beim MEK zwischen den Pfosten stehen.
Danke für deine Treue, Tamino! Wir freuen uns auf unseren sechsten gemeinsamen Winter!
Benjamin Dornow, 31. Juli 2026