Auftakt nach Maß für den MEK – Luchse starten mit klaren Siegen gegen Fürstenfeldbruck und Bad Aibling in die Hauptrunde

Die Münchner Luchse haben einen optimalen Auftakt in die Saison 2026/27 hingelegt. Zuhause schickten die Landeshauptstädter den EV Fürstenfeldbruck mit einem klaren 9-0 (2-0, 4-0, 3-0) nach Hause. Zwei Tage später konnten beim EHC Bad Aibling 1B mit einem 4-7 (1-3, 1-3, 2-1) die nächsten Punkte eingesackt werden.

Spiel auf ein Tor im Nachbarschaftsduell

Die Bezirksliga-Hauptrunde 2026/27 startete für den Münchner EK standesgemäß mit dem kleinen Derby gegen den EV Fürstenfeldbruck 1B. Die Vorzeichen waren vor Anpfiff klar. Die Luchse gingen als Favorit in die Partie und brauchten nicht lange, um diesem Status gerecht zu werden. Keine Minute war gespielt, als Sascha Günzel mit einem versenkten Nachschuss aus nächster Nähe den ersten Treffer des Abends erzielte. Dank der frühen Führung herrschte von Anfang an beste Stimmung im gut besuchten Münchner Eis- und Funsportzentrum West, und die knapp 100 Zuschauer/-innen sahen auch im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts einen dominanten Auftritt des MEK. In ihrem ersten Überzahlspiel liefen die Luchse den Puck wie am Schnürchen laufen, allerdings fehlte der letzte Schritt, nämlich der Torabschluss. Somit ließen die Gastgeber die Gelegenheit verstreichen, direkt nachzulegen.

Das hätte sich beinahe gerächt. Der MEK blieb weiter spielbestimmend, doch die Gäste zeigten sich ebenfalls von ihrer gefährlichen Seite. Zunächst landete ein ziemlich aus dem Nichts kommender Schuss am Torgestänge der Münchner. Im Anschluss leisteten sich die Luchse einen recht spektakulären Reifenplatzer. Während Spieler der Gastgeber mit in vollkommener Seelenruhe zum Wechseln fuhren, startete EVF-Stürmer Ricardo Felder durch und lief alleine auf MEK-Goalie Jan Kumerics zu. Zum Glück für die Landeshauptstädter feuerte der Gästestürmer die Scheibe über das Tor, und die Führung hielt weiter Bestand. Im Anschluss spielte das Team von Coach Tobi Knallinger wieder konsequenter und schlugen in der 17. Minute erneut zu. Mit einem Mann mehr auf dem Eis lief die Scheibe wieder gut durch die eigenen Reihen, Simon Klopstock wurde im hohen Slot freigespielt, und der letztjährige Topscorer ließ den Puck zum Pausenstand von 2-0 im Netz zappeln.

Im zweiten Drittel benötigten die Luchse ein paar Minuten, um wieder ins Spiel zu finden. Zunächst galt es, ein frühes Unterzahlspiel zu überstehen. Hier ließen die Gastgeber nicht einen Schuss auf das eigene Tor zu. Im Anschluss spielte jedoch nur noch der MEK, und innerhalb von vier Minuten war das Spiel entschieden. Zunächst rutschte in der 29. Minute ein Schuss von Maximilian Deutzmann durch die Hosenträger von Goalie Timo Weiss. Die Scheibe kullerte in Zeitlupe in Richtung Torlinie, bis sie schließlich knapp dahinter zum Stillstand kam. Eine Minute später fand ein sehenswerter Spielzug die Münchner Allzweckwaffe Simon Klopstock völlig freistehend im Slot. Eine solche Gelegenheit aus nächster Nähe lässt sich Kloppo nicht nehmen, und die Scheibe zappelte nach einem saftigen Handgelenkschuss ein viertes Mal im Tor der Gäste. Auch beim nächsten Angriff wurde der Minutentake beibehalten. Sascha Günzel schickte Kirill Seemann mit einem genialen Pass auf die Reise, der Neuluchs lief alleine auf das Tor zu und klemmte die Scheibe sehenswert unter die Latte. Der Trainer der Gäste nahm nach dem 5-0 seine Auszeit, die Wirkung dieser Maßnahme ließ allerdings jegliche Signifikanz vermissen. Wieder verging nur eine Minute, bis Florian Sonnengruber in seinem ersten MEK-Punktspiel seit knapp acht Jahren das halbe Dutzend vollmachte. Vier Minuten voller Offensivpower im Luchsbau, die die Fans begeistert und die Gäste bedröppelt hinterließ.

Nach der Münchner Offensivexplosion endete das zweite Drittel ohne weitere Treffer, doch nach Wiederanpfiff ließ das nächste Tor nicht lange auf sich warten. Während sich Simon Klopstock in der 42. Minute eine nach zwei Toren und einem Assist wohlverdiente Erholungspause auf der Strafbank genehmigte, war der Offensivdrang seiner Mannschaftskameraden unvermindert hoch. Theodor Ziegelhöffer schnappte sich in Unterzahl die Scheibe, enteilte seinen Gegenspielern, und löffelte den Puck mit der Rückhand am mittlerweile zwischen den Pfosten stehenden Jonas Möller vorbei ins Tor. Eine Minute vor dem letzten Seitenwechsel gab es den nächsten Premierentreffer eines Neuluchses. Yehor Vinnytskyi, der an diesem Abend seine Qualitäten als Passgeber unter Beweis stellte, bediente den am Torraum lauernden Justin Stiebel mit einem Querpass direkt auf die Kelle. Justin musste nur noch den Schläger reinhalten, und schon stand es 8-0 für den MEK. Der letzte Streich war dann einem prägenden Gesicht der vergangenen Jahre vorbehalten. Ein schöner Spielzug endete in der 56. Spielminute am Schläger von Theodor Ziegelhöffer der die Scheibe ein letztes Mal im Netz zappeln ließ. Im Anschluss mussten die Luchse noch zwei Mal in Unterzahl ran, doch dank guter Defensivarbeit sowie zwei finaler Paraden von Jan Kumerics konnten auch diese Situationen schadlos überstanden werden. Somit stand am Ende ein hochverdientes 9-0 auf der Anzeigetafel im Münchner Weststadion.

Überzeugender Auswärtssieg in der Kurstadt

Zwei Tage nach dem erfolgreichen Heimauftakt waren die Luchse erneut gefordert, diesmal auswärts beim EHC Bad Aibling 1B. Dass das Gastspiel bei der Reserve der Kurstädter eine harte Nuss werden würde, war schon bei der Bekanntgabe des Spielplans klar. Die Erste Mannschaft der Aibdogs hatte das komplette Wochenende über spielfrei, sodass einige Landesliga-Spieler an diesem Tag die Schlittschuhe für die 1B schnürten. Zudem sind mit Torhüter Jonas Vogt und Verteidiger Marinus Kritzenberger in dieser Saison zwei ehemalige Profis fester Bestandteil der Aibdogs-Reserve. Dass der EHC in dieser Saison nicht im Tabellenkeller stehen möchte, unterstrich das Team mit einem überraschenden wie klaren Auftaktsieg beim Spitzenteam EV Königsbrunn. Die Luchse waren also gewarnt, dass dieses Spiel kein Selbstläufer werden würde.

Wie erwartet entwickelte sich ein vollkommen anderes Spiel als am Freitag. Beide Teams spielten von Anpfiff an mit viel Tempo und Druck auf das gegnerische Tor. Besonders die Gastgeber hatten sich für diesen Abend viel vorgenommen, und keine zwei Minuten nach Anpfiff wurden diese Vorhaben erstmals in Taten umgesetzt. Markus Krieger erwischte die Münchner Hintermannschaft auf dem falschen Fuß und erzielte das 1-0 für die Gastgeber. Die Gäste versuchten, den Rückstand möglichst schnell wegzustecken, fanden in den ersten zehn Minuten jedoch noch keinen vollständigen Zugriff auf das Spiel. Zum Glück konnten sich die Luchse in der zweiten Hälfte des ersten Abschnitts auf ihre vierte Münchner Reihe verlassen. Die Formation, bestehend aus Kilian Dümpelmann, Sascha Günzel, Luis Stroppe, Simon Klopstock und Christian Steinmetz, erzielte in ihren letzten drei Wechseln des Drittels jeweils einen Treffer. Zunächst zog Luis Stroppe in der 12. Minute aus vielversprechender Position einfach mal ab und klemmte die Scheibe mit einem sehenswerten Handgelenkschuss unter die Latte. Im nächsten Wechsel in der 16. Minute tankte sich Simon Klopstock durch die gegnerische Hintermannschaft, scheiterte noch im ersten Versuch, versenkte dafür jedoch seinen eigenen Nachschuss für die erste Münchner Führung des Abends. Schließlich war es erneut Luis Stroppe, der 45 Sekunden vor der ersten Pause einen Schuss aus unmöglichem Winkel im Tor unterbrachte und auf den Pausenstand von 1-3 stellte.

Im zweiten Abschnitt taten sich die Landeshauptstädter zum Start erneut schwer. Zwei frühe Strafen erschwerten den Start in den Mittelabschnitt, und während die Luchse die erste Unterzahl noch überstehen konnten, musste Goalie Tamino Kaut während Unterzahlspiel Nummer Zwei erneut hinter sich greifen. Martin Brunner knüppelte die Scheibe mit einem mächtigen Hammer von der blauen Linie zum 2-3 Anschlusstreffer in die Maschen. Die Gäste reagierten jedoch unbeeindruckt und ließen den Aibdogs mit ihrem druckvollen Spiel weiterhin kaum Luft zum Atmen. In der 29. Minute belohnten sich die Luchse für ihre Arbeit mit dem nächsten Treffer. Kirill Seemann durfte sich die Scheibe unbedrängt am rechten Bullypunkt zurechtlegen und konnte Jonas Vogt mit einem flachen Schuss durch die Hosenträger zum 2-4 überwinden. Zwei Minuten später entschied Maximilian Deutzmann ein Bully im gegnerischen Drittel für sich, erhielt den Puck von Theodor Ziegelhöffer zurück, und ließ die Scheibe mit einem Handgelenkschuss zum fünften Mal im Netz zappeln. Den letzten Streich des zweiten Drittels setzte erneut Neuluchs Kirill Seemann auf spektakuläre Art und Weise. Justin Stiebel entschied ein Bully im Angriffsdrittel für sich, und Kirill brachte die Scheibe aus der Drehung mit der Rückhand hart auf das gegnerische Tor. Jonas Vogt wurde von Kirills Rückhandpeitsche komplett auf den falschen Fuß erwischt und zeigte keinerlei Reaktion, während die Scheibe die Torlinie überquerte. Das halbe Dutzend war erneut voll, und die Landeshauptstädter gingen mit einer 2-6 Führung in die zweite Pause.

Im letzten Drittel waren es diesmal die Luchse, die den besseren Start in die Begegnung erwischten. In der 43. Minute durften sie erstmals an diesem Abend mit einem Mann mehr agieren und waren direkt erfolgreich. Sascha Günzel brachte den Puck mit einem scharfen Handgelenkschuss in Richtung Tor und traf die Kufe von Florian Sonnengruber. Von dort prallte die Scheibe zum 2-7 ins Tor ab. Kaum ein Luchs hat sich ein Treffer an diesem Abend so sehr verdient wie der Rückkehrer, der eine starke Leistung aufs Eis brachte, aber mit einer Großchance nach der anderen an Jonas Vogt scheiterte.

Nach dem siebten Treffer schlich sich jedoch der Schlendrian bei den Gästen ein. Die Landeshauptstädter ließen ihren Gegnern zu viel Raum und ließen sie somit ins Spiel zurückkommen. In der 49. Minute fuhren die Aibdogs einen Alleingang, den Nico Olek mit enorm starker Defensivarbeit verhindern konnte. Nico konnte seinen Gegenspieler vom Torabschluss abhalten, allerdings wurde sein Befreiungsversuch von Marcel Schulz auf Höhe des Torraums abgefangen. Schulz hatte keine Mühe, die Scheibe aus dieser Position über die Torlinie zu schieben. Im Anschluss nahm MEK-Coach Tobias Knallinger seine Auszeit und legte seiner Mannschaft nachhaltig nahe, den Lohn für die sehr gute Arbeit der ersten vierzig Minuten nicht ohne Not wegzuwerfen. An diese Empfehlung hielten sich die Luchse, die nun wieder mit mehr Einsatz spielten. Den letzten Treffer des Abends erzielten zwar die Gastgeber, doch der Treffer zum Endstand von 4-7 durch Patrick Fritz war glücklicherweise nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Mit überzeugenden Leistungen zur vollen Ausbeute am Auftaktwochenende

Zwei Spiele, 16-4 Tore, sechs Punkte – das Luchsrudel hat am Wochenende zweifelsohne geliefert. Obwohl der Sieg am Freitag ein optimaler Saisonauftakt vor heimischem Publikum darstellte, muss er selbstverständlich richtig eingeordnet werden. Die Gäste aus Fürstenfeldbruck hatten kaum Gelegenheit, vor dem Auftaktspiel gemeinsam zu trainieren. Entsprechend waren die drei Punkte im kleinen Derby ein Pflichtsieg für den MEK. Neun Tore müssen dennoch erst einmal erzielt werden, und auch die Null steht nicht von allein. Ein entsprechend großes Lob geht an Goalie Jan Kumerics, der den extrem undankbaren Job hatte, selten gefordert zu werden und trotzdem hellwach und bereit fürs Entschärfen der vereinzelten Entlastungsangriffe der Brucker Reserve zu bleiben. Am Sonntag waren die Luchse gegen eine starke Bad Aiblinger Reserve gefordert und zeigten keinerlei Anzeichen von Erschöpfung vom vorhergehenden Spiel. Die bereits erwähnte vierte Reihe der Luchse trat an diesem Abend besonders stark auf. Allen voran Simon Klopstock und Sascha Günzel zeigten, was sie sich für die Saison vorgenommen hatten. Sascha setzte seine Mitspieler am Wochenende wieder und wieder gefährlich in Szene, während Simon trotz Doppelschichten in beiden Begegnungen mit starker Defensivarbeit, 100% Kampf und Einsatz sowie Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor glänzte und bei 10 der 16 Münchner Tore auf dem Eis war. Zudem präsentierten sich der frisch gebackene Kapitän Maximilian Deutzmann, Flügelflitzer Theodor Ziegelhöffer, Rückkehrer Florian Sonnengruber sowie Neuluchs Justin Stiebel in bester Frühform und deuteten an, was in dieser Saison im Münchner Westen möglich ist.

Ausblick

Am kommenden Wochenende sind die Luchse auswärts gefragt, Die Landeshauptstädter sind in der Schwabenmetropole bei den Woodstocks Augsburg zu Gast. Das Spiel am Freitag, dem 06. November 2026, beginnt um 20:15 Uhr im legendären Curt-Frenzel-Stadion.

Benjamin Dornow, 04. November 2026

Statistik MEK – FFB 1B

Münchner EK „Die Luchse“– EV Fürstenfeldbruck 1B 9-0 (2-0, 4-0, 3-0)

30. Oktober 2026, 19:30 Uhr

Eis- und Funsportzentrum West

Zuschauer: 93

Aufstellungen:

Münchner EK „Die Luchse“

Kumerics, Kaut – Klopstock, von Friderici, Remmert, Killinger (A), Olek, Hnat, Paramonov – Steinmetz, Günzel, Fleissner, Vinnytskyi, Ziegelhöffer (A), Seemann, Dümpelmann, Deutzmann (C), Steer, Sonnengruber, Stiebel, Barth

EV Fürstenfeldbruck 1B

Weiss, Möller – Weinert, Kato, Oettl, Stadler, Figl, Gerg, Jäger – J. Holbeck, Fuchs, M. Holbeck, Doblinger, Brumbauer, Kaiser, Dawid, Felder, Embacher, Rappold, Stadnik, Geschwinder

Tore:

1-0 Günzel (Klopstock, Paramonov, 0:58)

2-0 Klopstock (Seemann, Paramonov, 16:21/PP1)

3-0 Deutzmann (Ziegelhöffer, 29:22)

4-0 Klopstock (Fleissner, Steinmetz, 30:49)

5-0 Seemann (Vinnytskyi, Günzel, 32:19)

6-0 Sonnengruber (Deutzmann, Hnat, 33:10)

7-0 Ziegelhöffer (kein Assist, 42:49/SH1)

8-0 Stiebel (Vinnytskyi, 48:56)

9-0 Ziegelhöffer (Deutzmann, 55:53)

Strafminuten:

Münchner EK „Die Luchse“: 16

EV Fürstenfeldbruck 1B: 12

Schüsse:

Münchner EK „Die Luchse“: 50

EV Fürstenfeldbruck 1B: 14

Statistik Bad Aibling 1B – MEK


EHC Bad Aibling 1B – Münchner EK „Die Luchse“ 4-7 (1-3, 1-3, 2-1)

01. November 2026, 18:45 Uhr

Eishalle Bad Aibling

Zuschauer: 68

Aufstellungen:

EHC Bad Aibling 1B

Vogt, Lehner – Eberwein, Waizmann, Kritzenberger, Hau, Maier, Brunner – Sonnengruber, Fritz, Krieger, Obergschwendtner, Schulz, Englhart, Schenk, Schumann, Irlinger, Meyer

Münchner EK „Die Luchse“

Kaut, Kumerics – Klopstock (A), von Friderici, Steinmetz, Olek, Hnat, Paramonov – Stroppe, Günzel, Fleissner, Vinnytskyi, Ziegelhöffer (A), Seemann, Dümpelmann, Deutzmann (C), Steer, Sonnengruber, Stiebel, Barth

Tore:

1-0 Krieger (Englhart, 1:50)

1-1 Stroppe (Günzel, 11:06)

1-2 Klopstock (Dümpelmann, 15:39)

1-3 Stroppe (Günzel, Dümpelmann, 19:15)

2-3 Brunner (Schumann, Schulz, 25:49/PP1)

2-4 Seemann (Klopstock, 28:10)

2-5 Deutzmann (Ziegelhöffer, 30:30)

2-6 Seemann (Stiebel, 34:59)

2-7 Sonnengruber (Günzel, Stroppe, 42:43/PP1)

3-7 Schulz (Obergschwendtner, 48:02)

4-7 Fritz (Brunner, 57:25)

Strafminuten:

EHC Bad Aibling 1B: 2

Münchner EK „Die Luchse“: 8

Schüsse:

EHC Bad Aibling 1B: 24

Münchner EK „Die Luchse“: 42

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