Keine Punkte zum Saisonauftakt – Luchse verlieren das Spiel in Überzahl

+++HAPPY BIRTHDAY MOLA+++

Die Münchner Luchse reisten zu ihrem ersten Saisonspiel am Freitag Abend als Außenseiter nach Schongau. Dass den Gästen gegen die zweite Mannschaft der Mammuts ausgerechnet das eigene Überzahlspiel zum Verhängnis wurde, war allerdings nicht zu erwarten.

Dabei startete die Saison genau nach dem Geschmack der Münchner: Nach nur 15 Sekunden gingen die Luchse durch Julian Behmer in Führung und sorgten bei den mitgereisten Anhängern für den ersten Glücksmoment der jungen Spielzeit. Als in der achten Minute der Schongauer Sebastian Schade für zwei Minuten auf die Strafbank musste, sah es gar so aus, als könnte ein weiterer Treffer fallen. Und tatsächlich schlug der Puck während des Powerplays im Tor ein – nur war es zwei mal das falsche Tor. Die Schongauer waren zwei mal im selben Unterzahlspiel erfolgreich und drehten damit das Spiel. Zunächst traf Matthias Schuster, dann trug sich der erfahrene Markus Waldvogel erstmals in die Torschützenliste ein.
Ein äußerst ärgerlicher und unnötiger Rückschlag, von dem sich die Gäste jedoch schnell erholen konnten. Die Münchner stellten in der 14. Minute mit einem Doppelschlag ihrerseits ihre Führung wieder her – Nikolas Schünemann war innerhalb von 20 Sekunden zwei mal erfolgreich. Die Luchse gingen nicht unverdient mit dieser 3-2 Führung in die erste Pause.

Auch im zweiten Drittel ließ der erste Treffer nicht lange auf sich warten. Diesmal dauerte es 46 Sekunden, bis der Puck erstmals hinter der Linie landete – leider im Tor des MEK. Markus Güßbacher glich für die Mammuts aus. Wenige Minuten später sorgte Waldvogels zweiter Treffer des Abends für die erneute Führung der Gastgeber.
Wie das ganze Spiel über waren die Luchse das restliche Drittel im Fünf-gegen-Fünf den Gastgebern ebenbürtig. Lange sah es auch danach aus, als würde der MEK trotz einer Strafzeit eine Minute vor Drittelende mit einem Tor Rückstand in die Kabine gehen. Doch ganze drei Sekunden vor der Pausensirene sorgte Thomas Halmbacher mit seinem Treffer zum 5-3 dafür, dass die Luchse das letzte Drittel mit zwei Toren Rückstand beginnen mussten.

Die Münchner schienen der Aufgabe jedoch zunächst gewachsen. Sechs Minuten waren im letzten Drittel gespielt, als Moritz Lauer den MEK wieder auf einen Treffer heranbrachte. Die Luchse kontrollierten jetzt das Spiel und es sah so aus, als wäre der Ausgleich nur noch eine Frage der Zeit. Doch mitten in ihrer besten Phase wurden die Luchse von zwei kniffligen Entscheidungen ausgebremst.
Im nebligen Schongauer Eisstadion gab es zunächst eine schwer zu erkennende Zwei-Minuten-Strafe gegen die Luchse, die ihre Druckperiode abrupt beendete. In der 54. Minute wurde ein Gestocher vorm Münchner Tor abgepfiffen, weil ein Schongauer Stürmer Torhüter Sascha Bergelt bedrängte. Um so überraschter waren alle Münchner, dass es daraufhin 6-4 für die Gastgeber stand, obwohl der Puck die Torlinie nahezu zeitgleich mit dem Pfiff des Schiedsrichters überquerte. Die Luchse schafften es nicht mehr, sich von diesem weiteren Rückschlag zu erholen. Auch weitere Überzahlspiele kurz vor Ende blieben nicht nur ungenutzt; gut zwei Minuten vor Ende waren die Schongauer zum dritten mal in Unterzahl erfolgreich und sorgten für den 7-4 Endstand.

Eine vermeidbare Niederlage, die dennoch optimistisch stimmt. Die Luchse lieferten ein gutes Auswärtsspiel ab und waren den favorisierten Gastgebern über weite Strecken ebenbürtig.

Auf dem Rückweg gab es dann doch noch etwas für die Mannschaft zu feiern, nämlich den Geburtstag unserer Nummer 23 Moritz Lauer. Wir wünschen MoLa alles Gute und eine erfolgreiche, verletzungsfreie Saison!

Des Weiteren bedanken uns bei den mitgereisten Fans für ihre lautstarke Unterstützung! Leider wurde einer unserer Anhänger während des Spiels von einem Puck getroffen und musste sofort ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der MEK wünscht gute Besserung und hofft, dich bald wieder im Stadion begrüßen zu dürfen!

Schließlich gibt es noch zwei Personalien zu vermelden. Die Spieler Nico Zapletal und Patrik Glökler stehen nicht mehr im Kader der Münchner Luchse. Wie bedanken uns für ihren Einsatz und wünschen für die Zukunft alles Gute.

Das nächste Spiel der Luchse findet am Samstag, dem 9. Dezember im Münchner Westpark gegen den EV Mittenwald statt. Das erste Heimspiel im neuen „Luchsbau“ gegen den amtierenden Bezirksligameister beginnt um 19 Uhr. Wir freuen uns auf euren Besuch!

EA Schongau Mammuts 1b – Münchner EK „Die Luchse“ 7-4 (2-3, 3-0, 2-1)

Eisstadion Schongau

Zuschauer: 40

Aufstellungen:

EA Schongau Mammuts 1b:

Lohr, Hohenester – Schmitt (C), Keppeler, Conhoff, Hegen, Schade, Schuster (A) – Halmbacher, Waldvogel, Wandschura (A), Kettemer, Findl, Mertes, Schattmaier, Güßbacher, Pramchuen, Brahmer

Münchner EK „Die Luchse“:

Bergelt, Jesinghaus – Pappers, Werner, Killinger (C), Zapletal, Axtner, Schmidt D. (A), Strobel – Stöckert, Steinmetz, Schüneman, Wischnewsky, Meiers, Lauer (A), Günzel, Voit, Behmer

Tore:

0-1 Behmer (Schünemann, 0:15)

1-1 Schuster (kein Assist, 8:02/SH1)

2-1 Waldvogel (Halmbacher, 9:45/SH1)

2-2 Schünemann (Voit, Schmidt D., 13:03)

2-3 Schünemann (Voit, Behmer, 13:22)

3-3 Güßbacher (Schade, 20:46)

4-3 Waldvogel (Halmbacher, Schuster, 23:38)

5-3 Halmbacher (Güßbacher, Schuster, 39:57/PP1)

5-4 Lauer (Wischnewsky, 45:58)

6-4 Findl (kein Assist, 53:13)

7-4 Schattmeier (kein Assist, 57:50/SH1)

Strafminuten:

EA Schongau Mammuts 1b: 14

Münchner EK „Die Luchse“: 10