Luchse finden zu spät ins Spiel – MEK verliert in Regensburg

+++GUTE BESSERUNG STEINI+++


Das Qualifikationsspiel zum Bayernkrug am 13. Oktober beim EHC Regensburg begann für die Münchner Luchse denkbar ungünstig. Die Gastgeber gingen mit dem ersten Angriff des Spiels nach 18 Sekunden in Führung, nachdem Dominic Burkert einen Nachschuss im Gehäuse der Münchner unterbrachte. Wenige Minuten später war die Defensive der Luchse erneut gefordert. Strafzeiten gegen Nico Wischnewsky und Sascha Günzel führten zu einer doppelten Überzahl der Regensburger. Die Defensive der Luchse überstand diese Situation allerdings schadlos. Im weiteren Verlauf des Drittels spielten beide Mannschaften zwar eher passiv, Regensburg spielte aber mit deutlich mehr Zug zum Tor. Fünf Minuten vor Drittelende erhöhte Regensburg in Überzahl auf 2-0, und eine Minute vor der ersten Drittelpause stellte der EHC gar auf 3-0, erneut per Nachschuss.

Zu Beginn des zweiten Drittels sah es gar nach einer üblen Klatsche für die Luchse aus. Diesmal 14 Sekunden nach Anpfiff erhöhte erneut Burkert in Überzahl auf 4-0. Die Luchse spielten jetzt jedoch deutlich zielstrebiger in Richtung des Gehäuses von Tapio Turba. Nach einem Doppelschlag innerhalb einer Minute durch Meierl und Schünemann verkürzte der MEK auf 4-2. Kurz darauf fälschte der Regensburger Stürmer Helmrath einen eigentlich harmlosen Schuss von der blauen Linie unhaltbar direkt vor Luchse-Goalie Sascha Bergelt zum 5-2 ab. Die Luchse kamen allerdings erneut zurück. In der 28. Minute fiel das fünfte Tor des zweiten Abschnitts, dieses mal für den MEK. Dominik Meierl markierte mit einem Handgelenkschuss knapp unter die Latte seinen zweiten Treffer des Abends. Daraufhin beruhigte sich das Spiel etwas – durchaus vorteilhaft für die in Führung liegenden Regensburger. Die Gastgeber gewannen wieder etwas Kontrolle über das Spiel und erhöhten in der 33. Minute in Überzahl auf 6-3. Zwei Minuten später folgte ein Sonntagsschuss von Verteidiger Phillip Ippisch, der unhaltbar im Tor der Luchse zum 7-3 einschlug. Für das letzte Highlight des Drittels auf Seiten der Luchse sorgte Torhüter Bergelt, der zwei gefährliche Schüsse aus kürzester Distanz im Liegen parierte.

Während des zweiten Drittels musste Christian Steinmetz verletzungsbedingt das Eis verlassen. Der Münchner EK wünscht eine schnelle Genesung!

Die Luchse ließen im letzten Drittel nichts unversucht, um das Spiel nochmal spannend zu gestalten. Der Abschnitt startete verheißungsvoll: Nach 58 Sekunden war Julian Behmer erfolgreich und brachte den MEK wieder auf drei Tore heran. Trotz stetiger Bemühungen kamen die Luchse allerdings nicht mehr gefährlich genug vor das Regensburger Tor. Nachdem auch eine Überzahlsituation der Münchner drei Minuten vor Ende nicht mehr genutzt werden konnte, blieb es trotz der kämpferisch wie spielerisch guten Leistung beim 7-4 für den EHC Regensburg.

Der Münchner EK bedankt sich bei den zahlreichen mitgereisten Fans für die lautstarke Unterstützung.

Das nächste Spiel des Münchner EK findet am 1. November in Schongau statt. Zu ihrem Auftaktspiel in die Bezirksliga Bayern-Saison 2019/20 sind die Luchse bei der EA Schongau 1b zu Gast.

EHC Regensburg – Münchner EK „Die Luchse“ 7-4 (3-0, 4-3, 0-1)

das Stadtwerk.Donau-Arena (Trainingshalle)

Zuschauer: 40

Aufstellungen:

EHC Regensburg:

Turba, Klein – Bienlein, Reichhart (C), Nerb, Ippisch (A) – Heuß, Müller, Weiß, Fugiel, Rusch (A), Holland, Groos, Rösch, Drienovsky, Stähle, Helmrath, Burkert, Degasperi

Münchner EK „Die Luchse“:

Bergelt, Kumerics – Werner, Killinger (C), Schmidt D. (A), Schmidt M., Strobl – Steinmetz, Schünemann, Wischnewsky, Meierl, Lauer (A), Klopstock, Günzel, Voit, Bochnak, Behmer

Tore:

1-0 Burkert (Nerb, 00:18)

2-0 Rusch (Reichhart, 16:25/PP1)

3-0 Fugiel (Bienlein, 18:28)

4-0 Burkert (Stähle, 20:14/PP1)

4-1 Meierl (Klopstock, 23:06)

4-2 Schünemann (Schmidt D., 24:08)

5-2 Helmrath (Reichhart, 26:35)

5-3 Meierl (Voit, Killinger, 27:26)

6-3 Reichhart (Helmrath, Müller, 32:54/PP1)

7-3 Ippisch (Weiß, 34:37)

7-4 Behmer (Voit, 40:58)

Strafzeiten:

EHC Regensburg: 12

Münchner EK „Die Luchse“: 20